20.06.2006 - 4 L 221n- Sachstandsbericht zur Umgehungsstraße E...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Gremium:
- Bezirksvertretung Aachen-Eilendorf
- Datum:
- Di., 20.06.2006
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 18:00
- Anlass:
- Öffentliche Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Kenntnisnahme
- Federführend:
- FB 61 - Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung
Beratung
Herr Schilly erläutert die Verwaltungsvorlage. Er
möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass der Verkehrsausschuß die
Niederschrift über die Sitzung am 11.05.2006 inzwischen genehmigt habe.
Herr Schäfer (SPD) ist froh, dass mit den Bürgern vor Ort nach einer Regelung gesucht worden ist, mit der alle einverstanden sind. Für ihn stelle sich nur die Frage, ob durch die Verlegung der Straße, näher zum Waldrand hin, die Natur am Waldrand gefährdet sei?
Herr Meiners erklärt, dass der Landesbetrieb
hierüber noch ein Gutachten erstellen will. Der Fachbereich Umwelt ist der
Meinung, dass der Eingriff in die Natur zumutbar ist und der Schutz der Bürger
in diesem Falle höherrangig zu bewerten sei.
Herr Schäfer (SPD) begrüßt es, dass die Verwaltung ihre Bedenken zugunsten der Bewohner zurückgestellt habe. Der Landesbetrieb soll im Bereich hinter der Häusern Von-Coels-Straße 509-513 (Geisberg) verpflichtet werden, aktive Lärmschutzmaßnahmen durchzuführen.
Auch Herr Verheyen (CDU) ist mit dem jetzigen Vorschlag zufrieden, da er im Einvernehmen mit den Bürgern getroffen wurde. Der Einsatz der Bürger habe sich letztlich gelohnt. Nunmehr gelte es, die Stadt Stolberg mit einzubinden, da die auf der Basis der Variante C gefundene Trassenführung weitgehendst auf Stolberger Gebiet liege. Zum aktiven Lärmschutz könne der Landesbetrieb nur gezwungen werden, wenn die Lärmrichtwerte überschritten werden.
Für Herrn Bezirksvorsteher Dondorf und Herrn Schäfer (SPD) ist es wichtig, dass der Landesbetrieb darauf festgelegt wird, Lärmschutzmaßnahmen hinter den Häusern der oberen Von-Coels-Straße und für die Bebauung Am Bayerhaus durchzuführen.
Herr Verheyen (CDU) bemerkt, dass die Anwohner der Von-Coels-Straße 509-513 und 488–528 (Geisberg) nicht von Eilendorf verkehrstechnisch abgenabelt werden wollen. Sie legen Wert darauf, dass sie ihre Grundstücke vom ersten Kreisverkehr in Höhe des jüdischen Friedhofes erreichen können. Man fühle sich zu Eilendorf zugehörig und nicht zu Stolberg.
Anlagen zur Vorlage
Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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24,4 kB
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