Entscheidungsvorlage - FB 61/0173/WP17

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Die Bezirksvertretung Aachen – Richterich nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis. Der Bürgerantrag vom 26.01.2013 gilt damit als behandelt.

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Erläuterungen

Erläuterungen:

Am 26.01.2013 stellten die Eheleute Mayr einen Bürgerantrag, in der Straße „Am Bremenberg“ durch verkehrsberuhigende Maßnahmen auf die Einhaltung der bestehenden Tempo-30-Zone-Regelung hinzuwirken. Von den Eheleuten wurde ausgeführt, dass die zulässige Geschwindigkeit insbesondere zu den Zeiten des Berufsverkehrs und auch spätabends sowie nachts nicht eingehalten werde. Zudem wird berichtet, dass es an der Kreuzung Bremenberg/Katschenbruchstraße schon des Öfteren beinahe zu Unfällen gekommen wäre. Der Antrag wurde in der Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Richterich vom 06.03.2013 angenommen.

 

Sachstand:

Zur Analyse der Verkehrssituation wurde – in Abarbeitung der bestehenden Prioritätenliste – in der Zeit vom 10.06.2014 bis zum 16.06.2014 am Bremerberg 56 eine Geschwindigkeitsmessung durchgeführt. Im gesamten Zeitraum wurden 2414 Fahrzeuge gemessen; das entspricht einer durchschnittlichen Tagesbelastung von 412 Fahrzeugen. Der Wert ist im Vergleich zu dem Verkehrsgeschehen in anderen Straßen der gleichen Bedeutung als niedrig einzuordnen.

Die erfasste Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei 28km/h. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 55 km/h. Die Geschwindigkeit  V85, die am ehesten das tatsächliche Fahrverhalten wiedergibt und von 85 % aller Fahrzeuge nicht überschritten wird, betrug 36 km/h. Das Geschwindigkeitsniveau war über den betrachteten Zeitraum damit ebenfalls niedrig.

Die Geschwindigkeitsüberschreitungen über 40 km/h ereigneten sich überwiegend in den nächtlichen Stunden zwischen ein und drei Uhr. In den Morgenstunden gibt es keine Auffälligkeiten.

Die Ergebnisse der Geschwindigkeitsüberprüfung geben aus Sicht der Verwaltung keinerlei Anlass, in der Straße Am Bremenberg weitere Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung zu ergreifen.

 

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